Engagement und Idealismus 2.0 – wie Leute die Welt per Internet verbessern

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Vor einiger Zeit gab die UN mehrere Milleniumsziele heraus. Dabei ging es vor allem anhand von bestimmten Dingen die Schere zwischen arm und reich auf der Welt zu verkleinern und gerade den Menschen in den Entwicklungsländern ein nachhaltiges Leben zu ermöglichen. Insgesamt gab es 8 Milleniumsziele wobei diese sehr unterschiedlich in ihrem bisherigen Erfolg aussehen. So haben die beiden Ziele “Halbierung der Armut auf der Welt” und “Mehr Menschen Zugang zu sauberen Trinkwasser gewährleisten” sehr gute Aussichtschancen auf Erfolg. Jedoch gibt es auch andere Ziele um die sich von Seiten der UN bisher kaum gekümmert wurde.
Nun treten jedoch gerade Jugendliche dafür ein und engagieren sich um das Erreichen der Ziele doch irgendwie zu ermöglichen und somit ihrer Heimat eine bessere Zukunft zu gewährleisten. So hat in Jakarta beispielsweise ein vierzehnjähriges Mädchen eine Internetseite gegründet die sich mit dem Erhalt des indonesischen Regenwaldes befasst. So sorgt dessen Abholzung dafür, dass Jakarta bei starken Regenfällen immer größeren Fluten ausgesetzt ist. Immerhin hat sie es schon geschafft 27 000 Leute zu bewegen eigene Bäume zu pflanzen und somit der Abholzung etwas entgegen zu gehen.
Ein anderes Beispiel ist eine Aktivistin in Ägypten. Diese hat ein Internetportal gegründet welches es Frauen ermöglicht per SMS, Mail oder Twitter Orte zu übersenden an denen sexuelle Übergriffe oder gar Vergewaltigungen stattgefunden haben. Mit dieser virtuellen Landkarte möchte man die Möglichkeit erhöhen gegen solche Straftaten vorzugehen. Dieses Unterfangen ist vor allem nötig, da die Frauen in Ägypten kaum auf die Unterstützung der Polizei setzen können.
Vor kurzem wurde beide Mädchen in Graz für ihre Aktivitäten ausgezeichnet. Man darf gespannt sein wie viel wirklich von den jungen Menschen ausgeht und ob die UN dies vielleicht sogar als Chance begreift mit ihnen zusammen zu arbeiten.
Sicherheitsmagazin